E-Rechnung

Inhalt elektronischer Rechnungen: Diese Mindestangaben muss eine E-Rechnung enthalten2 min Lesezeit

Wenn Sie eine elektronische Rechnung im Sinne der E-RechV erstellen, müssen Sie die einschlägigen Voraussetzungen des UStG und der E-Rechnungsverordnung beachten. Demnach berücksichtigen Sie die allgemeinen Pflichtangaben für Rechnungen (§ 14 UStG) und die Inhalte der elektronischen Rechnung (§ 5 E-RechV).

19. November 2019 < 1 min Lesezeit

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Allgemeine Pflichtangaben für Rechnungen gemäß § 14 UStG

Als Rechnungssteller beachten Sie die Anforderungen an elektronische Rechnungen, die § 14 UStG vorschreibt. Eine Rechnung, die Sie elektronisch übermitteln, muss einige Mindestangaben enthalten, damit die Bedingungen für den Vorsteuerabzug gegeben sind. Sie müssen jene Inhalte in die elektronische Rechnung aufnehmen, die auch eine Papierrechnung verpflichtend ausweisen muss (§ 14 Absatz 4 UStG):

  • der vollständige Name und die Adresse Ihres Unternehmens
  • der Name und die Anschrift des Empfängers (Auftraggebers)
  • Ihre Steuernummer (Finanzamt) oder Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
  • das Datum der Rechnungsausstellung
  • Rechnungsnummer, die die Rechnung eindeutig identifiziert
  • Menge und Art der gelieferten Waren oder Umfang und Art der erbrachten Dienstleistung
  • Zeitpunkt der Lieferung oder der Dienstleistungserbringung
  • Nettoentgelt für die erbrachte Lieferung oder Leistung
  • eventuelle Preisminderung
  • Steuersatz und Steuerbetrag, der auf das Entgelt entfällt

Das Umsatzsteuergesetz schreibt zudem eine elektronische Archivierung für E-Rechnungen vor. Außerdem müssen elektronische Rechnungen für die Dauer von zehn Jahren aufbewahrt werden.

Bestandteile einer E-Rechnung gemäß § 5 E-RechV

Zusätzlich zu den umsatzsteuerrechtlichen Anforderungen müssen Sie die Vorgaben an den Inhalt einer elektronischen Rechnung nach § 5 E-RechV berücksichtigen. Wenn Sie eine E-Rechnung erstellen, schreiben Sie diese vier Bestandteile verpflichtend in das Rechnungsdokument (Mindestangaben):

  1. Leitweg-Identifikationsnummer (Leitweg-ID)
  2. die Daten Ihrer Bankverbindung: Name der Bank, IBAN
  3. die genauen Zahlungsbedingungen
  4. die DE-Mail-Adresse oder eine E-Mail-Adresse

Bei diesen vier Bestandteilen handelt es sich um die Mindestangaben, die § 5 Absatz 1 E-RechV für eine E-Rechnung vorschreibt. Diese vier Angaben müssen Sie in jede elektronische Rechnung, die Sie erstellen, einfügen.

Die zwei Zusatzangaben nach § 5 Absatz 2 E-RechV

§ 5 Absatz 2 E-RechV nennt zwei zusätzliche Angaben, die bei Vorliegen einer bestimmten Voraussetzung in das Rechnungsdokument einzufügen sind. Dabei handelt es sich um die Lieferantennummer und die Bestellnummer. Hat Ihnen der Rechnungsempfänger die Lieferantennummer und die Bestellnummer bereits bei der Beauftragung bekannt gegeben, müssen sie auch diese zwei Angaben in das E-Rechnungsdokument einfügen.

Freiberufler, selbstständiger Unternehmer und bereits seit über zehn Jahren erfolgreich selbstständig.